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Drei Ebenen sauber trennen

Geschäftskunden benötigen eine verständliche Sicht auf ihre Vorgänge. Portal-Administratoren der Spedition steuern Unternehmen, Benutzer, Rollen, Markenauftritt und Module. Transport-, Unternehmens-, Lager- und Dokumentensysteme bleiben für ihre jeweiligen Fachdaten zuständig.

Eine Auswahl wird unklar, sobald diese Ebenen in einer einzigen Funktionsliste vermischt werden.

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Mit einem Kundenprozess beginnen

Status und Ablieferbelege eignen sich häufig als erster Einführungsumfang, weil die Daten bereits vorhanden sind und der Nutzen schnell verständlich wird. In anderen Unternehmen verursacht die manuelle Auftragserfassung mehr Aufwand.

Ein abgegrenzter Vorgang mit benannter Zielgruppe, Datenquelle und Verantwortung liefert eine bessere Entscheidungsgrundlage als eine lange Funktionsliste.

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Anforderungen nach fünf Fragen ordnen

  • Welche Kundenunternehmen und Benutzer sollen zugreifen?
  • Welche Information oder Aktion benötigen sie?
  • Welches System ist dafür zuständig?
  • Welche Rollen, Freigaben und Fehlerfälle gelten?
  • Woran erkennen Spedition und Kunde einen verbesserten Ablauf?
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Auswahlkriterien

  • Portal im Markenauftritt der Spedition mit festem Gestaltungsrahmen
  • Rollen und Unternehmenszuordnung statt freier Registrierung
  • nachvollziehbare Wege der Systemanbindung und Fehlerbehandlung
  • modularer Start ohne eigene Softwareversion pro Spedition
  • Kundensprache statt interner Statuscodes
  • realistische Aussagen zu Einführung, Betrieb und Sicherheit
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Die typische Fehlentscheidung

Eine reine Seite zur Sendungsverfolgung lässt Dokumente und Servicefälle offen. Ein vollständiger digitaler Kundenzugang ist als erster Projektumfang meist zu breit.

Der erste Umfang sollte deshalb genau einen Kundenprozess vom Zugang bis zum Ergebnis abdecken. Weitere Prozesse folgen später.

Checkliste für Ihr Projekt

  • Zielprozess und erste Kundengruppe benennen
  • Käufer, Portal-Administratoren und Benutzer unterscheiden
  • zuständiges System je Datenart dokumentieren
  • Muss-, Soll- und spätere Anforderungen trennen
  • reale Fehlerfälle in die Demo mitnehmen

Praxisregel: Prüfen Sie den vollständigen Weg. Er beginnt bei der Anmeldung und endet mit der angezeigten Information oder der Rückmeldung aus dem zuständigen Hauptsystem.

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